So habe ich die renommierteste aller Renommiertesten kennengelernt :)
Nun verhält es sich ja doch eher so, dass man von einer Führung durch die Uni nicht allzu viel erwarten muss, neben dem natürlich immer Allgemeinwissens bereichendern historischen Geschichten und Anekdoten.
Doch die gab es eigentlich nur gratis dazu.
Ich durfte in die “wahre” Welt von Harvard eintauchen!
Doch zurück zum Anfang.
Meine liebe gute Carina hat mich eingeladen, sie zu begleiten, erst zu Julia nach Newton und dann mit ihren Mädels nach Harvard zu deren Clustermeeting (wo alle Au Pairs sich monatlich treffen mit ihrem LCC oder Counsellor, wie auch immer).
Dadruch konnte ich neben Julia, die ich schon kannte, auch noch Sofia (Schwedin), Bianka, Sam(antha) und Annika kennenlernen.
Ja, richtig, die Anderen sind auch alle aus Deutschland :)
Das wirklich Interessante war eigentlich die “John Harvard- Statue”, denn zum 1. ist John Harvard gar nciht der Gründer und zum 2. ist der Mann auf dem Stuhl nciht er, sondern nur ein Abbild des bestaussehnsten des Jahrgangs, in dem diese Statue errichtet wurde, weil es keine richtigen Bilder von Harvard's Person gab, na irgendwie so jedenfalls.
Eigentlich auch schnubbe.
Der hat einen Schuh, der “Harvard” auf dem Stuhl und der ist so blankgerubbelt, dass er gold glänzt.
Dran reiben soll Glück bringen, eklig nur, dass uns ein Insider verraten hat, dass sich die betrunkenen Harvard-Studenten nachts einen Jucks machen und da drauf pinkeln.
YACKIE!!!
Und bei der Treffsicherheit eines Betrunkenen kann man sich ja vorstellen, wo noch überall Urin sein muss, also hielt ich diskret Abstand. :)
Nach einer kleinen “Shopping”-Tour durch das wunderschöne Cambridge warteten wir alle gespannt auf die abendliche Party.
Carina und die Mädels gehen nämlich fast jeden Montag zu einer Karaokebar in Cambridge (wo ich aufgrund meiner Curfew leider nciht mitkann, obwohl ich es doch soooo liebe -.-) und dort haben sie eben jene Harvard-Typen getroffen, die sie in ihren Dorm (Schlafsaal), oder Studentenwohnheimblock (ach keinen Schimmer wie das heißt), eingeladen haben zu dieser Toga-Party.
Da aber noch so viel Zeit bis zu Partybeginn war, beschlossen wir, zu diesem David zu gehen, den unsere süße Schwedin Sofia zuvor auf einer anderen Party etwas “ näher” kennenlernte.
David lebt zusammen mit Yang Li und “dem Verstopften” (oops...Name weg) in einer Art Wohnung, die aussieht wie bei dreckig Hempels unterm Sofa und naja einfach weird ist.
Jedenfalls haben wir dort erstmal Poker gezockt.
Und die Mädels haben vorgeglüht, mit Alkopops, Jim Beam und Wein.
(das ist natürlich nie passiert...psst psst)
So, nach zahlreichen POLITISCHEN Konversationen und anderem ähm...Gefasel sind wir dann weiter zu dieser besagten Harvard-Toga-Party.
Entweder zu spät oder eben noch nicht spät genug, jedenfalls waren 99,9 % bereits volltrunken und ob “TOGiert” oder nciht, ziemlich offenherzig.
Stellt Euch jeden einzelnen Amerikanischen Teenie-Film mit Houseparty vor und dann habt ihr ungefähr ein Bild von dieser Houseparty.
Sex, Drugs, Orgien und viel zu wenig Rock'n'Roll.
Es gab diese typischen ROTEN Partybecher und Wodka aus Kanistern.
Aiaiai.
Ach ja, kurz haben wir unsere Sofia verloren, dich später über Couch hängend wiedergefunden.
Kulturell betrachtet sind diese Partys echt eine Schande, denn diese ganzen Besoffenen zerstören das ganze gute Harvard-Gut.
In diesem ganzen Gebäude gibts so viele alte Bücher und uralte Möbel und die verwichsen einfach alles.
Da denkste als Elternteil: “Joar, ich schick mein Kind für viel Geld nach Harvard” und dann sowas.
Tz tz tz...
Aber es war unglaublich witzig!
Die Nacht verging und die meisten Leute auch, prächenweise in die Schlafräume.
Die Harvardboys haben doch echt aus ihrer guten BETTWÄSCHE ihe Togas geamcht.
Unbelievable.
Es war wriklich wie im Film, die falche Tür geöffnet, weil dachtes, es wäre Bad und härt sich sagen: “Oh sorry, ich wusste nicht...” und siehst dich im selben Moment beschämt die Tür schließen.
Wir trafen dort auch ein paar “Minderjährige” und jetzt mal meine persönliche Einschätzung vom 21-Mündigkeits- Gesetz-DIng.
Wenn jede Houseparty nur annährend so hart ist wie Diese, dann wäre es ungefährlicher für Jugendliche in einen Club zu gehen (wenn auch ohen Trinken), denn die Wahrscheinlichkeit nach dem Club-Besuch alleine aufzuwachen scheint übern Daum gepeilt much größer!!!
I'm not kidding, was da abging, wie die hier “tanzen”.
Da kann man ja gar nciht glauben, dass “Dirty Dancing” mal der “Aufreger-Film” war.
Naja, ich finde dieses Gesetz hat eben diese Lücken.
Wenn Kiddies warten bis Ellis weg sind, und dann Orgien schmeißen, ist das viel schlimmer, als legal mal weg- oder was-trinken zu gehen.
Denn wenn sie dann trinken, saufen sie sich nur ins Koma!
Okay, genug von Amerikanischen Regeln.
Alles in Allem ein sehr lehrreicher Einblick ins amerikanische Partyleben, obwohl ich es doch merh schätzen würde, mal richtig tanzen zu gehen, zumal ich ja eh nciht so auf Alkohol stehe und meine Freundin Heather neulich IM Club Bullenreiten konnte (was ich ziemlich cool finde).
Jap, mal wieder ein bisschen Sozialstudien geführt an diesem Wochenende.

(Sam und ich)
Hoffe, ihr vergesst mich nicht :)
Hugs and kisses!

Oh,oh was muß ich da alles lesen aber ich kenne Dich ja und vertraue Dir und weiß sowas muß auch sein sonst würde es gar nicht fetzen im Leben,denn ehrlich es hätte sowie so niemand geglaubt das alle Jugendliche 100% sind.BZW ALLE ENGEL, ha,ha. Küssi Mutti
AntwortenLöschenTja die Amis... Was soll man dazu noch sagen... Aber man muss es mal gesehen haben...
AntwortenLöschenHabe jetzt erstmal wieder drei Blöcke nachgeholt mit lesen... Am meisten hat mich der mit Heather interessiert, freu mich für dich das du so ein Menschen dort kennengelernt hast... Obwohl du ja oft das Glück hast Leute dieser Art kenenlernen zu dürfen... Aber es sei dir gegönt... Ich finde es gut das du auch da so einen Menschen hast, denn ich weiß du brauchst es, manchmal jemanden zu haben der dir Kraft gibt, in allen Lebenslagen und dafür ist Heather bestimmt die richtige... Hab dich ganz doll lieb und freue mich auf mehr schöne Zeilen von dir... Gruß dein dich vermissender Bruder...
Meine LIebsten,
AntwortenLöschenich vermisse Euch ja so.
Vor allem heute nach diesem wunderschönen Wochenende mit Stephie, die mich besucht hat.
Einfach mal bei Kaffee und für Euch Zigarette plauschen.
Das fehlt mir, so zwanglos, so "zu Hause"-sein.
Ich freue mich, dass du das so verstehst Henry, denn ich weiß es gab andere Zeiten und ich musste ein Tränchen vergießen, da ich weiß, wie sehr ich dich brauche und immer gebraucht hab und stolz bin, so einen Bruder wie dich zu haben.
Merke: Es kommt nicht darauf an, wie "gut" du bist, sondern wie "gut" du sein möchtest.
Strebe weiter, hör nicht auf zu lernen.
Dafür bist du viel zu clever, auch wenn du ja nix kennst :) (war nicht böse gmeint)
Fühl dich herzlich abgeschlabbert, und Mutti totgeknutscht.
Eure Mausi