3. August 2009- Stichtag
Ein Stich ins Herz war es, meine Liebsten zurück zulassen, die doch überraschend zahlreich mit mir am Flughafen geweint haben (Henry, Lisa und last but never least Mutti).
Aber eigentlich war nicht viel Zeit zum heulen, denn erstmal war am enttäuschend kleinen Terminal 1 des Airports Tegel Lästern angesagt.
Wir trafen auf pinke Kofferschilder, die nichts weiter bedeuten als “Cultural Care Au Pair” und genau dann weißt du, mit diesen “Girls” wirst du mind. Die nächsten 5 Tage verbringen.
Da, diese Spezies, diese ungewöhnlich anmutenden Grazien, mit ihren Glitzer-Leggins und ihren viel zu großen Handtaschen, dafür aber viel zu kleinen Absätzen (also von der Auftrittsfläche her gesehen)
Man sieht sie meist in Grüppchen bis zu 4 Tussis, oder Püppis- who cares.
Wahre Prachtexemplare standen neben uns und mein Bruder sagte meist, was wir alle dachten.
(Richtig...Lippenstift, High Heels und Glitzer- Pailletten auf Rüschenblüschen?- Vllt Hübsch aber fürs Kinderhüten ungeeignet.)
Nur eine von ihnen traute sich letztendlich über den großen Teich und somit glatt in mein Zimmer in der Au Pair Schule. Die Anderen waren doch nur Deko.
Aber da nicht mein Problem, erstmal penibel genau um mich und meine Papiere gekümmert.
Immerhin mit der Angst im Nacken, das auf jeden Fall existierende Übergewicht bezahlen zu müssen (Lasst und nicht über meine Koffer-Pack-Systemfehler reden: kurz gesagt: just too much)
Immerhin mit der Angst im Nacken, das auf jeden Fall existierende Übergewicht bezahlen zu müssen (Lasst und nicht über meine Koffer-Pack-Systemfehler reden: kurz gesagt: just too much)
Berlin- Frankfurt in weniger als einer Stunde.
Auf diesem Innerdeutschen Flug saß ich allein in meiner Reihe ganz vorne mit Beinfreiheit und traumhaften Blick aus dem Fenster, schlürfte ganz gechillt meinen O-Saft (nachdem ich herausgefunden hatte, dass ich den nicht bezahlen muss) und freut mich.
(Ihr werdet sehen, warum das alles so schön war.)
(Ihr werdet sehen, warum das alles so schön war.)
Frankfurt, knapp 2 Stunden Aufenthalt, noch mehr Tussis.
Ich hatte Zeitdruck...denn da war ein Anruf, den ich tätigen musste, da war eine Nummer, die ich zu wählen hatte, da waren offene Fragen, die gefragt werden mussten.
Und größtenteils hab ich es geschafft, loszuwerden, was loszuwerden dringend nötig und eigentlich schon vorher machbar war/ gewesen wäre.
Und größtenteils hab ich es geschafft, loszuwerden, was loszuwerden dringend nötig und eigentlich schon vorher machbar war/ gewesen wäre.
Flug von Frankfurt nach NY.
Lufthansa- wenigstens keine arabische Airline (dachte ich)
Ha...naja...sehr enge Sitzreihen, kein Fensterplatz, aber wenigstens nah dran, und kaputte Klimaanlage, das Wohlfühl-T-Shirt verlor allein beim Warten auf den Start seinen Status.
Laaaaaaanger Flug mit Startproblemen. (trotzdem 8.35 h Flugzeit und fast rechtzeitige Ankunft)
In NY- at JFK-Airport.
Heiß und stickig aber irgendwie feucht und Hals zuschnürend.
Kluge Sabrina band sich noch in Berlin ihre Winterjacke um, um Gepäckgewicht einzuhalten.
Pulli an, Schal um, zu viel Gepäck (mittlerweile kaputter Koffer)- Ausbeute eines Übersee-Flugs.
Weiterfahrt (was heißt Weiterfahrt, Achterbahnfahrt über jeden dem Busfahrer mehr oder weniger bekannten Todeshuckel) zur Au Pair Trainings-Schule.
Ha...naja...sehr enge Sitzreihen, kein Fensterplatz, aber wenigstens nah dran, und kaputte Klimaanlage, das Wohlfühl-T-Shirt verlor allein beim Warten auf den Start seinen Status.
Laaaaaaanger Flug mit Startproblemen. (trotzdem 8.35 h Flugzeit und fast rechtzeitige Ankunft)
In NY- at JFK-Airport.
Heiß und stickig aber irgendwie feucht und Hals zuschnürend.
Kluge Sabrina band sich noch in Berlin ihre Winterjacke um, um Gepäckgewicht einzuhalten.
Pulli an, Schal um, zu viel Gepäck (mittlerweile kaputter Koffer)- Ausbeute eines Übersee-Flugs.
Weiterfahrt (was heißt Weiterfahrt, Achterbahnfahrt über jeden dem Busfahrer mehr oder weniger bekannten Todeshuckel) zur Au Pair Trainings-Schule.
Problem: glücklich, weils erstmals realisiert, dass das richtige Amerikanische Trucks mit Nase sind und gleichzeitg weggenickt, weil deutscher Zeit immerhin schon fast 3 Uhr morgens.
Einteilung der Zimmer, Plan für die Woche, auch wenn niemand mehr aufnahmebereit schien.
SCHLAFEN, gegen 24 Uhr Amerikanischer Zeit.
Erkenntnis des Abends: ca. 250 Au Pairs in der Woche, davon 125 Deutsche.
Eure Mausi

Wau, ...ja......das ist viel für einen Tag!!!
AntwortenLöschenAber hey, Amerika!!!!
Schreib nur fleißig weiter!!!
Ganz liebe Grüße Fine
Liebe Mausi ich lese Dein Tagebuch sehr gerne und freue mich auch immer wieder über Deine Zeilen und schönen Bilder und nun bist Du schon über einen Monat dort und mir kommt es vor als wären es nur einpaar Tage her, aber nein es ist doch schon eine ganze Ecke. Ich lese Deine Tagebuch immer mit einen weinendem und einen lachendem Auge, es sind dann tausend Gefühle in mir, die ich noch nicht einmal mit jemandem teilen kann, nur mit mir alleine, das ist manchmal Schade aber was soll`s es gibt schlimmeres.Für mich ist es wichtig das es Dir dort gut geht. In liebe Mutti
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